📅 Nächster Zyklusstart: 07.03.2026 (7 Samstage)
Ein Schüler fragt den Rabbi: Warum sagt die Thora "...legt diese Worte auf eure Herzen" - warum sagt sie nicht, dass wir die heiligen Worte IN unsere Herzen legen sollen? Der Rabbi antwortet: Weil so, wie wir sind, unsere Herzen verschlossen sind. Deshalb legen wir sie auf unsere Herzen. Und da bleiben sie, bis, eines Tages, unser Herz bricht und die Worte hineinfallen.
Kommst Du mit auf unsere wunderbare Reise, das gebrochene Herz zu öffnen, es zu weiten zu diesem einen großen Herz? Wir laden Dich zu einer spirituellen Reise ein, um uns gemeinsam wieder und wieder daran zu erinnern, All-verbunden zu sein: mit mir, mit Dir und allem, was ist.
Wir gehen gemeinsam los, bereiten uns vor, haben eine Idee vom Weg und wissen nichts. Aber wir gehen. Gemeinsam. Der Weg ist da, das ist sicher. Ein Ziel brauchen wir nicht. Außer den Moment.
Dieses wunderbar-verrückte Leben galoppiert mit uns im Schlepp durchs Universum und wir scheinen keine Wahl zu haben, es anders zu gestalten. Und galoppieren mehr oder weniger bewusst einfach mit. Und vergessen alles, was wesentlich ist.
Und doch... gibt es mitten in dieser Atemlosigkeit eine unbestimmte Sehnsucht, die kaum zu nennen ist, die immer wieder untergeht im Galoppieren. Und doch...(zum Glück) niemals für länger verstummt. Eine Sehnsucht nach Verbundenheit – mit uns, unserem Tun und, natürlich, mit allem um uns herum. Mit diesem einen Großen Ganzen, das ganz verschiedenen Namen hat.
Spirituelles Leben kennt und berücksichtigt das: den Galopp im Alltag, die Sehnsucht darunter und die Erfahrung einer Praxis, die beides miteinander verbindet. Vielleicht ahnst (oder weißt) Du, dass es ziemlich gut helfen könnte, uns regelmäßig eine Galopp-freie Zone zu verschaffen, in der wir zur Besinnung und bei uns ankommen können. In der wir uns bewusst erinnern, dass alles mit allem verbunden ist, auch beim Abwasch.
Und dass wir mittendrin zu Hause sind. Dass wir nirgendwo hin müssen, dass es kein Ziel irgendwo am Ende der Welt gibt, dass unsere Herzen mitten im Herz der Welt lebendig lieben. Das ist AllEins. Daran erinnern wir uns.
Dazu gehört unserer Erfahrung nach
>> eine (möglichst) tägliche spirituelle Praxis: meditierend, betend, tanzend, gehend..., um den Raum für innere Entwicklung zu schaffen
>> die Bereitschaft, sich mit dem Großen Ganzen bewusst zu verbinden und dadurch sanfter, liebevoller und mitfühlender in der Welt zu sein
>> die Offenheit, Teil einer spirituelle Community der Sanften Herzen zu sein, die hilfreich und mitfühlend ist, wenn wir verwirrt und haltlos durch die Welt der Dinge stolpern
Wir stellen, ganz pragmatisch diesen Raum zur Verfügung
>>Wir meditieren gemeinsam und erinnern an den Raum für deinen eigene Meditationspraxis im Alltag
>>Du kannst von Montag bis Freitag mit uns und der Gruppe online meditieren
>>Du vertiefst Deine Erfahrungen durch persönlichen Austausch mit Menschen aus der Gruppe, die zu spirituellen Gefährten & Freundinnen werden können
>>Du wirst getragen durch das gemeinsame Bemühen in der Gruppe und durch gelebte Verbundenheit inklusive der Freuden und Klippen auf diesem Weg
Du bist willkommen, Dich für diesen Zeitraum zu committen – mit Dir selbst, Deinem Herzen, mit uns…das ist schon alles. Es spielt keine Rolle, aus welcher spirituellen oder religiösen Tradition du kommst – unsere Reise ist interspirituell und lässt Raum für verschiedene Rituale.
Klar, dass wir eine solche Reise nicht an einem oder zwei Wochenenden absolvieren können, oder? Wir gehen über fast ein ganzes Jahr gemeinsam durch innere und äußere Welten, verlieren den Wegm verirren uns im Dickicht des Lebens - und kommen wieder und wieder zurück in den Kreis der Herz-Gefährt:innen.
Wir sind und werden eine One HEART Community.
Wir beide wandeln auf mystischen Pfaden – Cüneyt mit schamanischen Wurzeln, Conny mit Zen-buddhistischen. Mystik ist übrigens kein Begriff für nebelig-esoterische Gestade, sondern bezeichnet ganz konkret eine bestimmte spirituelle Haltung, die es in allen Religionen und Weisheitstraditionen gibt.
Mystiker:innen geht es ausschließlich um die direkte Erfahrung göttlicher Verbundenheit – alles andere spielt eine untergeordnete Rolle. Mystiker:innen schenken der Welt ihr Herz, um so wach und sanft wie möglich bewusster Teil des Großen Ganzen zu sein. Durchlässig zu werden für das Göttliche in uns, in allem.
Mystiker:innen schenken ihr Herz der Welt, weil sie um die Einheit aller Herzen in der Tiefe wissen. Mystiker:innen sind gekommen um zu geben – wenn das kleine Selbst etwas weniger laut schreit, darf das Lieben und Dienen ohne Rückfahrkarte geschehen. Die hungrigen Geister in uns dürfen weniger laut rufen, kommen zur Ruhe. Wir leben aus der Mitte unseres Herzens in der Mitte der Welt. Nicht, weil wir etwas Besonderes sind, sondern weil wir SIND. Ahhh....
Zyklus start im März 2026
Termine 7 Samstage in 2026/2027: 07.03. (Porta); 18.04. (Bielefeld), 13.06. (Bielefeld), 12.09. (Bielefeld), 10.10. (Bielefeld), 28.11. (Porta) 23.01.2027 (Porta) jeweils 10-17
6 Termine online 20.04., 18.05., 29.06., 13.07., 21.09. und 19.10.2026 jeweils von 18-19.30
Online - Meditation: Montag bis Freitag von 7.00 bis 7.25 Uhr (optional)
Conny Itaido Dollbaum-Paulsen, seit 62 Jahren im Vollgalopp unterwegs, freie Autorin, Gestalttherapeutin, Unternehmerin und Coach. Seit 1989 auf dem Zenweg bei verschiedenen Lehrer:innen, mit Ausflügen in Vipassana und zu den stillen Sufis; Laien-ordiniert im Soto-Zen und aktuell beheimatet bei Gilbert Bender, Zen Bielefeld aus der Linie des Sanbo Zen. Itaido, mein spiritueller Name, bedeutet Weg der Verbundenheit.
Cüneyt Wackerbauer, Die Übersetzung des Namens aus dem Türkischen bedeutet kleiner Krieger der sehenden Hand. In erster Linie bin ich Mensch und Sucher - Schamanisch Praktizierender und Mitgefühls-Kultivierer. Seit 1996 bin ich in die spirituelle Heilkunst eingeweiht und erkunde seitdem den schamanischen Pfad der Heilung, seit 2020 MBSR-Lehrer.
